
1. Myelom- und Lymphomhilfe Österreich
2. Senioren Krebshilfe Tirol
3. Karl Landsteiner Gesellschaft, Verein zur Förderung Medizinisch-Wissenschaftlicher Forschung
4. Initiative Krebsforschung
5. Osteoporose Selbsthilfe Wien
6. Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich
7. Selbsthilfegruppe Darmkrebs
8. Österreichische Krebshilfe, Wien
9. Österreichische Gesellschaft für Gesundheit
1. Myelom- und Lymphomhilfe Österreich
Allgemeine Informationen
Lymphome bezeichnen verschiedene bösartige Tumore und entstehen aus den Zellen des lymphatischen Systems. Man unterscheidet dabei zwischen Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphomen. Während Non-Hodgkin Lymphome mit zunehmendem Lebensalter verstärkt auftreten, kommen Hodgkin Lymphome am häufigsten bei Personen zwischen 15 und 35 Jahren und dann erst wieder im höheren Lebensalter vor. Besonders chronische Infektionen aber auch Epstein-Barr Viren erhöhen das Erkrankungsrisiko erheblich. Auch Kanzerogene, wie zum Beispiel ionisierende Strahlung, Chemikalien, Benzol oder Insektizide, werden mit der Entstehung von Lymphomen assoziiert. Lymphdrüsenschwellungen in der Hals-, Achsel– oder Leistengegend, aber auch eine erhöhte Infektionsanfälligkeit und Fieberschübe gehören (neben einer Vielzahl an klinischen Symptomen) zu den häufigsten Begleiterscheinungen der Erkrankung.
Die Myelom- und Lymphomhilfe Österreich wurde 2004 gegründet und hat ihren Sitz in Salzburg. Der Selbsthilfeverein ist weder gewinnorientiert noch partei- oder konfessionsgebunden und in ganz Österreich tätig. Neben der umfangreichen Beratung, Erfahrungsaustausch und Informationen über aktuelle Studien und Therapien werden regelmäßig Veranstaltungen und Fachvorträge organisiert. Zentraler Bestandteil ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Patientenhilfsorganisationen und fachkompetenten Ärzten. Alle Mitglieder und Ansprechpartner des Vereins sind ehrenamtlich tätig.
Mehr Informationen über die Selbsthilfegruppe finden Sie unter www.lymphomhilfe.at
1.1. Myelom- & Lymphom-Symposium für PatientInnen, Angehörige und Ärzte
Am 26. Februar 2010 veranstaltete die Myelom- und Lymphomhilfe Österreich gemeinsam mit der Medizinischen Universitätsklinik Innsbruck und weiteren Experten das 7. Myelom- & Lymphom-Symposium. Die Veranstaltung, die an der Universitätsklinik Innsbruck stattfand, richtete sich sowohl an Betroffene und Angehörige, als auch an Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal.
Am Programm für PatientInnen standen u.a. Überblicke über aktuelle Therapiekonzepte, Erläuterungen über unterstützende Therapiemaßnahmen und Behandlung von Nebenwirkungen sowie die Vorstellung der Selbsthilfegruppe. Auch die Erklärung der wichtigsten Laborparameter und der bildgebenden Diagnostik sowie das Thema „Krebs im Alter“ wurde behandelt. Zusätzlich zu den allgemeinen Vorträgen gab es auch Kleingruppen-Vorträge mit Fragemöglichkeiten. Für medizinische Fachkreise wurden parallel Fachfortbildungsseminare und Referate angeboten. Gemeinsame Vorträge für Patienten und Ärzte, sowie ein get-together beim Abendbuffet, rundeten das Symposium ab.
Amgen sponserte den Druck von Informationsfoldern für das 7. Myelom- & Lymphom-Symposium mit einem Beitrag von € 1.000,00.
1.2. Internationales Symposium für Multiples Myelom, Lymphome und MDS
Am 15. und 16. Oktober 2010 veranstaltete die Selbsthilfe-Plattform Myelom- und Lymphomhilfe Österreich gemeinsam mit der International Myeloma Foundation (IMF) in Wien das 8. Internationale Symposium zu den Themen Multiples Myelom, Lymphome und MDS (Myelodysplastisches Syndrom). Nationale und internationale Experten informierten Patienten und Angehörige aber auch Ärzte und Pflegepersonal über neue Forschungsergebnisse, Therapiestrategien und diagnostische Maßnahmen. Anschließend wurden weitere vertiefende Vorträge gehalten. Auf diese Weise konnte auf individuelle Fragen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher bestmöglich eingegangen und eine vertiefende Wissensvermittlung erzielt werden.
Amgen unterstützte das 8. Symposium für Multiples Myelom, Lymphome und MDS mit einem Beitrag von € 500,00.
Allgemeine Informationen
Mehr als 40 Prozent aller neu diagnostizierten Krebspatienten in Tirol sind älter als 70 Jahre. Mit steigendem Durchschnittsalter wird künftig sogar jeder zweite Krebspatient über 70 sein. Tirol gehört dabei in Österreich zu den Bundesländern mit der höchsten Krebserkrankungsrate. Obwohl ältere Krebspatienten quantitativ in der Mehrheit sind, stellen sie in klinischen Studien eine Minderheit dar. Es gibt auch kaum medizinische Richtlinien für die Behandlung älterer Krebspatienten. Um die hohen Lebensjahre in Würde genießen zu können, benötigen ältere Menschen jedoch eine rücksichtsvolle Krebsbehandlung. Die Therapien müssen auf die individuelle Lebenssituation, die frühere Krankheitsgeschichte und den aktuellen Gesundheitszustand der Patienten und Patientinnen abgestimmt werden, um unnötige Belastungen für den Körper zu vermeiden.
Die Senioren Krebshilfe Tirol unterstützt ehrenamtlich die Interessen und besonderen Bedürfnisse älterer Krebspatienten, damit diese auch im hohen Alter eine angemessene Krebsbehandlung erhalten. Mit öffentlichem Engagement fördern sie unter anderem Krebsfrüherkennung und die Verbesserung der medizinischen Betreuung und Versorgung von Tiroler Senioren mit Krebsleiden.
2.1. Informationstage der Senioren Krebshilfe „Der ältere Krebspatient im Mittelpunkt“, 29. – 30. Mai 2010
Amgen unterstützte den Verein bei der Ausrichtung der Informationstage „Der ältere Krebspatient im Mittelpunkt“. Selbsthilfegruppen, Verbände und öffentliche Stellen sowie Ärzte- und Apothekerkammer waren eingeladen, um in Innsbruck die Tiroler Bevölkerung zu informieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.senioren-krebshilfe.at
Amgen unterstützte die Informationstage der Senioren Krebshilfe „Der ältere Krebspatient im Mittelpunkt“ mit € 500,00.
3. Karl Landsteiner Gesellschaft, Verein zur Förderung Medizinisch-Wissenschaftlicher Forschung
Allgemeine Informationen
Die Karl Landsteiner Gesellschaft besteht aus renommierten, unabhängigen, medizinisch-wissenschaftlichen Forschungsinstituten, die als gemeinnütziger Verein organisiert sind. Im Rahmen der Gesellschaft sind zahlreiche eigenständige Institute angesiedelt. Die Karl Landsteiner Gesellschaft arbeitet u.a. sehr patientenorientiert, ihre Institute sind berufsbegleitend geführt und weisen damit einen hohen Praxisbezug auf. Weitere Infos unter www.karl-landsteiner.at
3.1. Patientenveranstaltung „Kremser Brustkrebstag“
Der „Kremser Brustkrebstag“ fand am 10.04.2010 im Audimax der Donau-Universität Krems statt. Er wurde in Kooperation mit den Landeskliniken Tulln und St. Pölten veranstaltet. Hochkarätige Experten hielten Kurzvorträge bezüglich Diagnose und Therapie und gaben wertvolle Tipps zum Thema „Brustgesundheit“. Darüber hinaus wurden die Besucher über Früherkennung und neueste therapeutische Möglichkeiten informiert.
In Österreich wird jährlich bei rund 5.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs gestellt. Wird die Erkrankung früh entdeckt, bestehen jedoch gute Chancen, sie in den Griff zu bekommen. Daher ist Früherkennung und Bewusstseinsbildung besonders wichtig.
Amgen förderte die Informationsveranstaltung „Kremser Brustkrebstag“, die von der Karl Landsteiner Gesellschaft mitgetragen wurde, mit € 1.000,00.
Allgemeine Informationen
Über 230 verschiedene Arten von Krebs beschäftigen Ärzte und Wissenschaftler weltweit. Bei einigen Krebsarten, wie etwa Brust-, Magen- und Darmkrebs lassen sich Forschungserfolge und Positivtrends in Vorbeugung und Therapie festmachen. Um auch in Österreich weiterhin zu diesem Erfolg beizutragen, wurde 2005 von den renommierten Krebsspezialisten Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ. Prof. Michael Micksche und Dr. Ulrich Jäger die Initiative Krebsforschung ins Leben gerufen. Durch aktives Fundraising soll die Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien finanziell unterstützt werden.
4.1. Krebsforschungslauf 2010
Im Rahmen der „Initiative Krebsforschung“ nahmen knapp 3.000 LäuferInnen am 4. Krebsforschungslauf durch den Universitätscampus (Altes AKH, Wien) teil. Gemeinsam legten sie mehr als 17.000 Kilometer für den guten Zweck zurück und sorgten so für einen Laufrekord. Mit einer Spende von zehn Euro gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Sponsoren aus Wirtschaft, Politik und Forschung steuerten zudem für jede gelaufene Runde weitere fünf Euro bei. Die erlaufenen Spendengelder kamen in diesem Jahr der Biomarker-Forschung zugute. Diese ermöglicht beim Patienten eine individualisierte Vorkontrolle der Therapiewirksamkeit und erspart so unnötige Nebenwirkungen. Weitere Infos unter:
www.initiative-krebsforschung.at/krebsforschungslauf
Amgen sponserte 2010 durch die aktive Teilnahme von MitarbeiterInnen zum dritten Mal in Folge die Organisation der Veranstaltung, diesmal mit einem Betrag von € 1.170,00.
5. Osteoporose Selbsthilfe Wien
Allgemeine Informationen
Osteoporose ist eine häufige Erkrankung der Knochen, die vorwiegend im höheren Lebensalter auftritt. Aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Knochenabbau und Knochenneubildung kommt es dabei zum Abbau der Knochensubstanz, der das gesamte Skelett betreffen kann. Durch den übermäßigen Schwund von Knochengewebe ist die Belastbarkeit des Skeletts stark eingeschränkt und die Anfälligkeit für Knochenbrüche erhöht. Besonders betroffen sind Wirbelsäule, Schenkelhals, Hüfte, Becken und Speiche des Unterarms. Diese Frakturen verursachen meist Schmerzen und Bewegungsbeschwerden, aber auch Größenverlust, eine Rückenkrümmung und manchmal eine bleibende Behinderung. Neben einem erhöhten Lebensalter wird Osteoporose auch durch Erbfaktoren, hormonelle Veränderungen und den allgemeinen Lebensstil begünstigt. Frauen sind besonders häufig betroffen, allerdings erkranken auch Männer an Osteoporose.
Die Osteoporose Selbsthilfe Wien ist eine ehrenamtlich geführte Selbsthilfegruppe, die regelmäßige Beratungstreffen und Vorträge mit Fachleuten aus dem Gesundheits- und Sozialwesen organisiert. Neben dem Erfahrungsaustausch untereinander werden auch nützliche Informationsmaterialien, etwa Tipps für mehr Sicherheit im Alltag oder zu Gymnastik- und Trainingsgruppen in Wien, zur Verfügung gestellt. Mehr Details finden Sie unter www.osteoporose-selbsthilfe.at
Amgen unterstützte den Druck von Informationsfoldern für Betroffene und Angehörige mit € 1.420,00.
6. Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich
Allgemeine Informationen
Multiples Myelom, auch bekannt unter den Namen Plasmozytom und Kahler-Krankheit, ist eine Erkrankung der Plasmazellen im Knochenmark. Im Fall einer Infektion produzieren gesunde Plasmazellen im Knochenmark verschiedene Antikörper und verstärken somit die Abwehr des Körpers. Beim multiplen Myelom überwiegt jedoch die Vermehrung einer bösartigen Art von Plasmazellen, welche entartete Antikörper (Proproteine) produzieren und nachhaltig rote Blutkörperchen verdrängen. Langfristig kann das zu Blutarmut (Anämie), einer erhöhten Infektanfälligkeit und Blutungsneigung führen. Die entarteten Plasmazellen produzieren außerdem knochenabbauende Zellen, die eine Ausdünnung von Knochen (Osteoporose) zur Folge haben. Betroffene leiden daher oftmals auch unter Knochenbrüchen- oder Schmerzen.
Die Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich wurde 2003 gegründet und hat ihren Sitz in Wien. Ziel ist es, neben Information und Aufklärung, auch Hilfe für PatientInnen und Angehörige bereitzustellen. Patiententreffen werden regelmäßig in ganz Österreich veranstaltet, fördern den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und beinhalten oftmals Vorträge von spezialisierten Fachkräften. Zentraler Bestandteil ist auch die Zusammenarbeit mit anderen österreichischen, europäischen und internationalen Patientenhilfsorganisationen.
Mehr Informationen über die Selbsthilfegruppe finden Sie unter www.multiplesmyelom.at
6.1. Patienten- und Angehörigen Treffen
Im Jahr 2010 unterstützte Amgen Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich bei der Veranstaltung von Patienten- und Angehörigen Treffen. Im Vordergrund standen dabei Vorträge von spezialisierten Ärzten und Experten über die Verbesserung der Arzt-Patient-Kommunikation und neue Behandlungsmöglichkeiten.
Amgen förderte die Patienten- und Angehörigen Treffen mit einem Beitrag von € 500,00.
6.2. Multiples Myelom Symposium für PatientInnen, Angehörige und Ärzte
Am 17. und 18. September 2010 veranstaltete die Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich gemeinsam mit dem Krankenhaus der Elisabethinen Linz das 3. Symposium für PatientInnen, Angehörige und Ärzte in Linz. Ein Tag stand im Zeichen der ärztlichen Fortbildung. Vorbeugung, Diagnose und neue Therapiemöglichkeiten waren ebenso Themen wie Maßnahmen zur Komplikationsbewältigung und die Verbesserung der Arzt-Patient-Kommunikation. Am zweiten Tag wurde explizit auf Fragen und Anliegen von Patienten und Angehörigen eingegangen. Im Rahmen von Workshops wurden außerdem Selbstheilungsmethoden und unterstützende Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität besprochen.
Amgen unterstützte das Symposium für Multiples Myelom mit einem Beitrag von € 1.000,00.
7. Selbsthilfegruppe Darmkrebs
Allgemeine Informationen
Darmkrebs zählt mittlerweile zu den häufigsten Krebsarten in Österreich. Jedes Jahr wird etwa fünftausendmal die Diagnose Darmkrebs gestellt. Zirka die Hälfte der diagnostizierten Darmkrebs-Erkrankungen befindet sich zu diesem Zeitpunkt leider bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Trotz dieser bekannten Tatsachen führen jedoch weniger als 30 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher eine Dickdarmvorsorge durch. Dabei kann eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung eine Erkrankung frühzeitig erkennen bzw. Risiken vermeiden helfen.
Um den Betroffenen und Angehörigen in dieser Situation unterstützend beizustehen, wurde 2004 die Selbsthilfegruppe Darmkrebs gegründet. Sie ist ein gemeinnütziger Verein, für den sich Ärzte, Psychologen und andere Experten ehrenamtlich engagieren. Hauptziel der Selbsthilfegruppe ist es, Darmkrebs-Patienten und deren Angehörigen bei ihren Anliegen und Bedürfnissen sowie medizinischen, therapeutischen, sozialen und rechtlichen Fragen bestmöglich zu unterstützen.
Amgen Österreich fördert mittlerweile seit mehreren Jahren Projekte der Selbsthilfegruppe Darmkrebs.
7.1. Patiententag „Tag der Darmgesundheit“ Niederösterreich
Auf Initiative der Selbsthilfegruppe Darmkrebs wurde auch im Jahr 2010 wieder ein "Tag der Darmgesundheit" abgehalten. Ziel war es, Betroffenen, Angehörigen und anderen Interessierten wertvolle Tipps zur Erhaltung der Darmgesundheit zu vermitteln sowie über aktuelle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von Darmkrebs zu informieren. Dieser fand 2010 im Bundesland Niederösterreich statt: Am 05. Mai im Landesklinikum Krems. Ein professionelles Team, bestehend aus Ärzten, Diätexperten, Krankenpflegern und Vertretern von Selbsthilfegruppen widmete sich dort umfassend allen Anliegen und stand auch für psychologische Hilfe und Ernährungsfragen beratend zur Seite. Die Veranstaltung stand unter dem Ehrenschutz der Landesregierung.
Amgen unterstützte diese Informationsveranstaltung in Krems mit € 1.000,00.
7.2. Benefiz-Matinee zugunsten der Selbsthilfegruppe Darmkrebs
Am 28. November 2010 fand eine Benefiz-Matinee im Radisson SAS Palais Hotel Wien zugunsten der Selbsthilfegruppe Darmkrebs statt. Am Programm standen u.a. eine Lesung mit Karlheinz Hackl und Maria Köstlinger sowie anschließendem Brunch. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf kamen der Selbsthilfegruppe zugute.
Amgen sponserte diese Veranstaltung mit € 800,00.
8. Österreichische Krebshilfe, Wien
Allgemeine Informationen
Rund 300.000 Österreicherinnen und Österreicher leben mit einer Krebserkrankung und sind daher auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die Österreichische Krebshilfe steht PatientInnen und Angehörigen dabei zur Seite. Der gemeinnützige Verein engagiert sich für Vorsorge, Aufklärung und Information auf dem Gebiet der Krebstherapie und -forschung. Weitere Informationen finden Sie unter www.krebshilfe.net
Der Non-Profit Verein Rueff4 ist auf Grund eines persönlichen Schicksals gegründet worden und hat zum Ziel, die Vorsorge in Österreich zu unterstützen. Mit Hilfe zahlreicher Partner, unter anderem auch Amgen, konnten wesentliche Projekte der Österreichischen Krebshilfe langfristig unterstützt werden.
8.1. "Dancer against Cancer"- Charityball
Der Charityball “Dancer against Cancer” bat am 10. April 2010 Promis und Tanzfans in der Wiener Hofburg zum Tanz. Organisiert wurde das jährliche Event nun schon zum vierten Mal von Rueff4 zur Unterstützung der Vorsorge in Österreich. Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder das Tanzturnier vor einer prominenten Jury. Sämtliche Einnahmen des Galaabends wurden der Wiener Krebshilfe gestiftet. Weitere Informationen unter www.danceragainstcancer.at
Amgen sponserte die Wiener Krebshilfe bei der Vorbereitung des Charityballs „Dancer against Cancer“ mit € 2.000,00.
9. Österreichische Gesellschaft für Gesundheit
Allgemeine Informationen
Die Österreichische Gesellschaft für Gesundheit (ÖGG) ist ein gemeinnütziger Verein, der österreichweit Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention, Therapie und Rehabilitation sowie im Bereich Qualitätssicherung plant und durchführt. Die Zielgruppen der Vereinsarbeit sind sowohl die allgemeine Bevölkerung und Patienten als auch medizinische Fachkräfte und Experten sowie Politik und Medien. Dafür werden von der ÖGG etwa Schulungen, Informationsmedien, Kongresse und Internetportale eingerichtet.
Die ÖGG setzt themenspezifische Schwerpunkte im Bereich Osteoporose. Sie ist u.a. Dachorganisation der „Aktion gesunde Knochen“ und beherbergt die Geschäftsstelle des Dachverbands der österreichischen Osteoporose Selbsthilfegruppen. Weitere Infos unter: www.gesellschaftfuergesundheit.at
Amgen kooperiert sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene mit Organisationen im Bereich Osteoporose und unterstützt seit 2009 Projekte der ÖGG.
Das Osteolink Projekt
Osteolink ist ein innovatives community basiertes Kommunikationsprogramm der International Osteoporosis Foundation (IOF) für OsteoporosepatientInnen, deren Angehörige, Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Das Projekt ist für Europa und Australien konzipiert und stellt die PatientInnen in den Mittelpunkt des Osteoporosemanagements. Es verbindet die Vorteile neuer elektronischer Medien & Web 2.0 – etwa Online-Information, Website und Foren – mit direkten, persönlichen Informationsveranstaltungen und Gruppentreffen für Betroffene. In Österreich ist die „Aktion gesunde Knochen“ Träger des Osteolink-Projekts.
Amgen Österreich unterstützte im Jahr 2010 das Projekt Osteolink in folgenden Bereichen:
9.1. Projektplanung und Koordination durch die „Aktion gesunde Knochen“
Treffen der Steuerungsgruppe / Steering committee (8 Tagesreisen), diverse Telefonkonferenzen und Meetings sowie Abstimmung des Projekts mit der Forschungsförderungsgesellschaft, dem Bundesministerium (BMVIT) und österreichischen Projektpartnern.
Amgen finanzierte die Projektplanung und Organisation des österreichischen Osteolink Projektes mit einem Beitrag von € 4.500,00.
9.2. „Aktion gesunde Knochen“ - Website Adaptierung
Die Website www.aktiongesundeknochen.at wurde für das Projekt Osteolink vorbereitet und neu gestaltet. Grafische Vorlagen und rund hundert Seiten wurden neu erstellt bzw. adaptiert und programmiert.
Amgen förderte die Adaptierung der Website mit € 10.500,00.
9.3. Organisation von Osteolink Infoveranstaltungen & Workshops
Das Osteolink Projekt umfasst regionale Osteolink Veranstaltungen, bei denen PatientInnen, Angehörige und medizinisches Fachpersonal über Osteoporose (und ihre Erfahrungen damit) berichten. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen und motiviert werden, aktiv am Osteolink Projekt teilzunehmen. Die ÖGG übernimmt Vorbereitung, Organisation und Abhaltung der Veranstaltungen.
Im November 2010 fand dazu in Graz ein Workshop für 53 Leiterinnen und Leiter von Osteoporose-Selbsthilfegruppen statt, die als Multiplikatoren fungieren sollen.
Amgen unterstützte die Organisation und Abhaltung der Osteolink Infoveranstaltungen mit einem Beitrag von € 9.000,00.
9.4. Bewerbung des Osteolink Projekts
Damit das Projekt Osteolink bei den relevanten Zielgruppen allgemein bekannt wird, wird das Projekt u.a. in der Patienten-Informationsbroschüre der „Aktion gesunde Knochen“ präsentiert und beworben. Diese Broschüre wurde in einer Auflage von 50.000 Stück gedruckt und gratis Betroffenen, Arztpraxen und Ambulanzen zur Verfügung gestellt.
Amgen förderte die Bewerbung des Osteolink Projekts, den Druck sowie die Verteilung der Broschüren mit € 6.000,00.