
Diese über den Bedarf des Organismus hinausgehende Parathormonsekretion führt durch seine Wirkung an Knochen und den Nieren zum Anstieg des Kalziumspiegels im Blut über den oberen Normalwert hinaus (Hyperkalzämie), wodurch es in vielen Organen zu Funktionsstörungen kommen kann.
Das Krankheitsbild ist geprägt durch die Folgen des erhöhten Kalziumspiegels im Blut, woraus u.a. folgende unspezifische Beschwerden resultieren können – Müdigkeit, Antriebslosigkeit, vermehrtes Durstgefühl, Übelkeit oder funktionelle Beschwerden des Magen-Darmtraktes.
Die Diagnose eines primären Hyperparathyreoidismus wird oft zufällig im Rahmen anderweitiger Untersuchungen bei Laboruntersuchungen durch einen über den Normwert erhöhten Kalziumspiegel festgestellt.